Mittwoch 17. Juni 2009
Fachtagung Alkohol
Mit zwei Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion werden zwei spezifische Zielgruppen hinsichtlich ihrer Situation und ihrer Erreichbarkeit durch institutionelle Hilfe dargestellt.
Empfang und Begrüßung durch
Frau Ingelore Rosenkötter, Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales
Frauen und Alkohol
Zahlen, Daten und Erklärungsmodelle
Alkohol ist die Kulturdroge Nummer eins in den westlichen Gesellschaften. Wenn es um den Pro-Kopf-Alkoholkonsum geht, rangiert Deutschland weltweit auf den vorderen Plätzen. Immer noch gilt: Männer trinken häufiger Alkohol, größere Mengen Alkohol und sie erleiden häufiger alkoholbedingte Schäden. Im Fokus des öffentlichen Interesses steht jedoch viel mehr der Alkoholkonsum der Frauen und der Jugendlichen v.a. der Mädchen, wenn sie in der Öffentlichkeit alkoholisiert oder sogar betrunken auftreten. Im Vortrag werden aktuelle Zahlen zu Konsumraten und -mustern bei Frauen und Mädchen vorgestellt, Erklärungsmodelle aufgezeigt und der Frage nach Gründen für die Veränderungen im
Konsumverhalten nachgegangen.
Prof. Dr. Klaudia Winkler
Dekanin Fachhochschule Regensburg
Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften Regensburg
Frauenspezifische Arbeit in der Suchtfachklinik
„Sucht und Trauma“
„Es steht mittlerweile ohne Frage, dass Missbrauch bzw. Abhängigkeit von psychotropen Substanzen zu den wichtigsten Folgestörungen nach Traumatisierung gehören“. Diese Feststellung von Frau Dr. Luise Reddemann könnte als Leitsatz für die Fachklinik St. Vitus in Visbek, eine Suchtfachklinik für Frauen gelten. Wir tragen dieser
Realität Rechnung, indem wir unser Behandlungskonzept auf traumatisierte, suchtabhängige Frauen abgestimmt haben. Als weitere häufige Traumafolgestörung behandeln wir auch Frauen mit Essstörungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen,
Angsterkrankungen, soziale Phobien, etc. In dem Vortrag wird sowohl das Behandlungskonzept vogestellt, als auch der Themenbereich „Trauma und Sucht“ näher erläutert.
Dr. Wibke Voigt
Chefärztin
Fachärztin f. Psychiatrie und Psychotherapie
Fachklinik St. Vitus, Visbek
„Hinter Glas“
Kulturbeitrag: Die Wilde Bühne Bremen
Pause
Jugendliche Alkoholexzesse
Podiumsdiskussion
Teilnehmende:
Dr. med. Marc Dupont, Klinikum Bremen-Ost, Kinder- und Jugendpsychiatrie
Dr. Michael Gran, Zentrum für schülerbezogene Beratung
Sonja Heinrich, Amt für soziale Dienste
Prof. Dr. med. H.-J. Huppertz, Professor-Hess–Kinderklinik
Frank Kunze, Jugendbeauftragter der Polizei
Dr. Gunter Simic-Schleicher, Klinikum Bremen–Nord, Kinder- und Jugendmedizin
Horst Alester, Amt für Jugend, Familie und Frauen, Bremerhaven
Moderation: Susanne Pape, Koordination betriebliche Suchtkrankenhilfe, Senatorin für Finanzen
Mittwoch den 17. Juni 2009 von 14.00 – 18.30 Uhr
( Bamberger Saal 1. Stock )
in der Volkshochschule Bremen, Faulenstr. 69,
28195 Bremen (Bamberger Haus)
Veranstalter: Bremer Aktionsbündnis Alkohol-
Verantwortung setzt die Grenze
Diese Fachtagung wird von der Ärztekammer Bremen mit fünf Fortbildungspunkten anerkannt.
Donnerstag 18. Juni 2009
Fachtag Sucht
Klinikum Bremen-Nord
Das Psychiatrische Behandlungszentrum Bremen-Nord lädt zum Fachtag Sucht ein. Neben der ambulanten Alkohol- und Medikamentenrehabilitation des Behandlungszentrums steht die Glücksspielsucht mit der neuen Bremer Fachstelle im Zentrum der Veranstaltung.
Die ganztätige Veranstaltung soll zur Information und Vernetzung von Fachleuten, Nutzern und Interessierten aus der Region beitragen. Der Fachtag bietet Einblick in aktuelle suchttherapeutische Entwicklungen und
Perspektiven.
Vielfältige Workshops am Nachmittag ermöglichen den persönlichen Austausch und die praktische Erprobung bzw. Vertiefung der Inhalte. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Behandlungszentrum durch
Führungen kennen zu lernen.
Zeit: 18.06.2009, 9.00 -17.00 Uhr, Kostenbeitrag: € 25,-
Ort: Gustav-Heinemann-Bürgerhaus
Veranstalter:
Klinikum Bremen-Nord
Psychiatrisches Behandlungszentrum Bremen-Nord
Bettina Kroll
Bettina.kroll@klinikum-bremen-nord.de
Anmeldung:
Bitte teilen Sie uns bis zum 1. Juni 2009
Ihre Teilnahme mit.
Fax (0421) 6606-1422